Sozialanthropologie

Guten Tag,
die Wissenschaft vom Sozialen befindet sich leider noch ganz am Anfang. Außer vielen kleinen praktischen Erkenntnissen und einer Unmenge von Daten, Erhebungen, Feldforschungen, Archivierungen gibt es über die Grundsatzfragen noch kaum verlässliche Theorien, über die in der Wissenschaft größere Einigkeit bestünde.
Die menschliche Freiheit erlaubt der Wissenschaft keine Regelmäßigkeiten zu erkennen. Waren die Gesetzmäßigkeiten, die man seit dem 16. Jhd. vermehrt erkannte, eine Einschränkung der Freiheit Gottes? Auch wenn er sie selbst erlassen hatte? Spielregeln.
Kann die Wissenschaft zu  Kants kategorischem Postulat der freien Selbstgesetzgebung noch etwas hinzufügen? Oder sind Familien, Gemeinschaften und Gesellschaften eigene Wesen mit einer unsichtbaren Gravitationskraft, die über die lebensnotwendige Kooperation hinausgeht.?
Gesellt sich der Mensch nun aus Lust oder aus existentieller Not? Liebt er nur Seinesgleichen oder das Andere? Wenn Sie es noch nicht ahnen werden Sie es hier bald erfahren.

Wissenschaft ist eigentlich nichts anderes als das Bestreben um Transparenz der Wissensquellen für möglichst alle Menschen. Die  Postulate selbst der charismatischsten Menschen zählen hier erstmal nicht, auch wenn sie richtig sind, worüber im Alltag ja kein Zweifel bestehen kann.

Für eine Internetseite wären Links die beste Art der Verweise auf möglichst transparente Quellen. Software kann inzwischen Zirkelschlüsse und Plagiate gut erkennen. Weil ich für mühsame Quellenarbeit nicht genug Zeit habe, bleibt dieses hier  vorerst eine Amateurseite.
Neulich habe ich geträumt, dass Sprache nur scheinbar der Kooperation dient, sondern vielmehr der Differenzierung. Der Traum scheint zu stimmen, nirgendwo ist das Ohr so genau wie beim Aufspüren kleinster klanglicher und melodischer Differenzen in den Mundarten. Nur kleine Minderheiten, die es nicht nötig haben, sich weiter zu differenzieren frieren ihre Sprache über Jahrhunderte ein. Ansonsten wurden in den nur knapp 200 000 Jahren seit Beginn der Menschheit abertausende von neuen Sprachen entwickelt, die einander komplett unverständlich und mit irgendeiner Spezialisierung nichts zu tun hatten. War es Hobsbawm, der irgendwo geschrieben hatte, dass in Italien bevor die Schulen eingeführt wurden, sich sogar benachbarte Dörfer oft nicht mehr verstehen konnten oder habe ich das auch nur geträumt?
Die dem auch sei, der Menschheit ist es zum ersten Mal – allerdings unfreiwillig – gelungen, ein gemeinsames Medium zum in höhere Schwingungen zu versetzen. Es handelt sich um die Atmosphäre, die alle Menschen betrifft. Eine Minderheit hat es geschafft, sie zu erwärmen.
Gut kann ich leider nur auf deutsch schreiben. Zumindest in diesem Bereich ist jetzt echte Kooperation nötig.